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Siegerehrung des Friedensplakatwettbewerb des Naumburger Lions Club

Erschienen 21. Januar 2020, Naumburger Tageblatt

Bild 1: Mit diesem Plakat räumt die Domgymnasiastin Vivien Thinius den ersten Platz ab. Sie darf sich über einen Büchergutschein im Wert von 50 Euro freuen.
Bild 2: Preisträger, deren Lehrer sowie Mitglieder des Naumburger Lions Clubs kommen zur Siegerehrung im Rathaus zusammen.
Bild 3: Der Naumburger Lions-Präsident Gunnar Blache (v.l.) und OB Bernward Küper begrüßen Lions-Chairperson Michael Röder aus Bitterfeld.
(Bilder: Biel)
 

VON HARALD BOLTZE

NAUMBURG Tauben, die Weltkugel, Menschen, die sich an den Händen anfassen: Das sind seit vielen Jahren die bestimmenden Motive beim Friedensplakate-Wettbewerb des Naumburger Domgymnasiums. Und auch in diesem Jahr sind diese Motive wieder auf vielen der insgesamt 110 Arbeiten von Humboldt- und Jan-Hus-Schülern sowie Domgymnasiasten zu sehen.

Ein Bild aber hebt sich deutlich ab. Düster wirkt es, bedrohlich. Ein Kanonenrohr ist zu sehen, an dem eine, deutlich leuchtender gemalte, Rose als Symbol der Hoffnung und des Friedens rankt. So jedenfalls erklärte die zwölfjährige Vivien Thinius ihr Bild, als sie nun in der Naumburger Rathausdiele mit dem ersten Preis des Wettbewerbs ausgezeichnet wurde.

„Für uns war es das prägnanteste und beeindruckendste Bild“, erklärte der amtierende Naumburger Lions-Präsident Gunnar Blache. Er überreichte der Sechstklässlerin des Domgymnasiums als Anerkennung einen Gutschein für die Gutenberg-Buchhandlung im Wert von 50 Euro. Klar, dass sich die Zwölfjährige, die im Großjenaer Fanfarenzug aktiv ist, über ihren ersten Platz freute. Dennoch gab sie sich bescheiden: „Ich habe Mitschülerinnen, die können noch besser malen als ich.“ Als Zweitplatzierte (30-Euro-Buchgutschein) wurden ausgezeichnet: Leni Fischer (Freie Schule „Jan Hus“) und Isabel Kasseckert (Humboldtschule). Dritte Plätze errangen Lilly Schöppe (Freie Schule), Luise Laue und Jule Töpfer (beide Humboldtschule).

Sowohl Gunnar Blache als auch Oberbürgermeister Bernward Küper betonten, dass Frieden keine Selbstverständlichkeit ist. „An Frieden muss man immer wieder arbeiten“, so Küper. Während weltweit rund 350.000 Kinder aus 65 Ländern am Plakatwettbewerb teilnahmen, lag die Beteiligung in Naumburg diesmal leicht über der des Vorjahres. Und das obwohl – wie zu erfahren war – einige Schulen komplett abgesagt hatten, etwa, weil dort seit längerer Zeit kein Kunstlehrer zur Verfügung steht. Wenn man Bildung als Triebfeder des Friedens sieht, mag man das leider kaum als Hoffnungsschimmer bewerten können.

Vivien Thinius

Domgymnasiastin

Weltweiter Aufruf an alle Schüler

Seit dem Jahr 1988 führt der Lions Club International den Friedensmalwettbewerb durch. Weltweit werden Schüler im Alter von elf bis 13 Jahren aufgefordert, ihre Vorstellungen von Frieden bildlich darzustellen. Das Motto des diesjährigen Wettbewerbs lautet „Weg zum Frieden“. Die Arbeiten werden ab dieser Woche, wie in den vergangenen Jahren, auf einem Fernseher im Schaufenster des Naumburger Bürgerbüros zu sehen sein. HBO

 

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